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Nachteile traditioneller Probenvorbereitung
Proben mit hoher organischer Matrix wie beispielsweise Abwässer, Bodeneluate oder Milchprodukte
erfordern eine umfangreiche Vorbereitung, um eine Beschädigung der Säule zu verhindern. Die bislang
üblichen Vorbereitungstechniken wie etwa die Carrez-Fällung teilen allesamt den Nachteil, dass sie
sowohl recht aufwendig als auch fehleranfällig sind.
Inline-Probenvorbereitung in nur 10 Minuten
Das patentierte "stopped-flow"-Dialyseverfahren von Metrohm löst diese Probleme auf elegante
Weise. Es beruht auf der selektiven Diffusion von Ionen aus einer Flüssigkeit (Donorlösung) durch
eine Membran hindurch in eine andere (Akzepterlösung). Im Unterschied zur dynamischen Dialyse, bei
der zwei Lösungen fortwährend durch das Dialysemodul strömen, wird bei der "stopped-flow"-Dialyse
die Zirkulation der Donorlösung vorübergehend gestoppt, und zwar sobald die Konzentration in der
Akzepterlösung dieselbe ist wie in der Donorlösung. Die "stopped-flow"-Dialyse dauert
zwischen 10 und 15 Minuten und lässt sich direkt an das IC-Gerät koppeln (inline Dialyse). Da die
Dialyse parallel zur Analyse der jeweils vorangehenden Probe abläuft, kommt es insgesamt zu keiner
wesentlichen Verlängerung des Analyseprozesses.
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