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02.12.2008, 10:35

Ionenchromatographische Analyse von Lebensmittelproben nach Inline-Dialyse


Nachteile traditioneller Probenvorbereitung

Proben mit hoher organischer Matrix wie beispielsweise Abwässer, Bodeneluate oder Milchprodukte erfordern eine umfangreiche Vorbereitung, um eine Beschädigung der Säule zu verhindern. Die bislang üblichen Vorbereitungstechniken wie etwa die Carrez-Fällung teilen allesamt den Nachteil, dass sie sowohl recht aufwendig als auch fehleranfällig sind.

Inline-Probenvorbereitung in nur 10 Minuten

Das patentierte "stopped-flow"-Dialyseverfahren von Metrohm löst diese Probleme auf elegante Weise. Es beruht auf der selektiven Diffusion von Ionen aus einer Flüssigkeit (Donorlösung) durch eine Membran hindurch in eine andere (Akzepterlösung). Im Unterschied zur dynamischen Dialyse, bei der zwei Lösungen fortwährend durch das Dialysemodul strömen, wird bei der "stopped-flow"-Dialyse die Zirkulation der Donorlösung vorübergehend gestoppt, und zwar sobald die Konzentration in der Akzepterlösung dieselbe ist wie in der Donorlösung. Die "stopped-flow"-Dialyse dauert  zwischen 10 und 15 Minuten und lässt sich direkt an das IC-Gerät koppeln (inline Dialyse). Da die Dialyse parallel zur Analyse der jeweils vorangehenden Probe abläuft, kommt es insgesamt zu keiner wesentlichen Verlängerung des Analyseprozesses.