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Filtermethoden haben Ihre Grenzen
Die Bestimmung von Anionen und Kationen in atmosphärischen Aerosolen liefert wichtige
Informationen über klimarelevante Prozesse in der Atmosphäre. Bisher wurden für solche Bestimmungen
zumeist Filter verwendet. Diese Methode hat den Nachteil, dass sich mit ihr wegen der
benötigten Probenmengen nur Bestimmungen mit einer Zeitauflösung von 24 Stunden oder länger
durchführen lassen. Zudem können die Ergebnisse durch Desorption oder chemische Veränderungen
beeinträchtigt werden.
PILS und IC eröffnen neue Möglichkeiten
Im Gegensatz zu Samplern auf Filterbasis können mit einem PILS nahezu fortlaufend Proben
genommen werden. Mittels eines Denuders werden zunächst gasförmige Stoffe abgetrennt. Daraufhin
werden die verbleibenden Aerosolpartikel mitteils übersättigtem Dampf in die wässrige Phase
überführt. Die flüssige Probe wird schliesslich in die Injektionsschlaufe des IC geleitet, wo sie
analysiert wird.
Messergebnisse nahezu in Echtzeit
Hauptvorteil dieser Methode ist eine hohe Zeitauflösung von lediglich 5 bis 15 Minuten.
Veränderungen in der ionischen Zusammensetzung der Umgebungsluft lassen sich somit nahezu ohne
Zeitverzögerung erfassen und wesentlich präziser mit meteorologischen und anderen Daten
korrelieren.
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