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20.11.2008, 13:59

Ionenchromatographische Bestimmung von Ionen in Aerosolen


Filtermethoden haben Ihre Grenzen
Die Bestimmung von Anionen und Kationen in atmosphärischen Aerosolen liefert wichtige Informationen über klimarelevante Prozesse in der Atmosphäre. Bisher wurden für solche Bestimmungen zumeist Filter verwendet. Diese Methode hat den Nachteil, dass sich mit ihr wegen der benötigten Probenmengen nur Bestimmungen mit einer Zeitauflösung von 24 Stunden oder länger durchführen lassen. Zudem können die Ergebnisse durch Desorption oder chemische Veränderungen beeinträchtigt werden. 

PILS und IC eröffnen neue Möglichkeiten

Im Gegensatz zu Samplern auf Filterbasis können mit einem PILS nahezu fortlaufend Proben genommen werden. Mittels eines Denuders werden zunächst gasförmige Stoffe abgetrennt. Daraufhin werden die verbleibenden Aerosolpartikel mitteils übersättigtem Dampf in die wässrige Phase überführt. Die flüssige Probe wird schliesslich in die Injektionsschlaufe des IC geleitet, wo sie analysiert wird.

Messergebnisse nahezu in Echtzeit

Hauptvorteil dieser Methode ist eine hohe Zeitauflösung von lediglich 5 bis 15 Minuten. Veränderungen in der ionischen Zusammensetzung der Umgebungsluft lassen sich somit nahezu ohne Zeitverzögerung erfassen und wesentlich präziser mit meteorologischen und anderen Daten korrelieren.

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