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08.02.2010, 10:49

Einfache Methode zur Wasserbestimmung in zehn verschiedenen Kunststoffen

Ein zu hoher Wassergehalt in Kunststoffen führt zu einer Beeinträchtigung  der Qualität. Dir Kontrolle des Wassergehalts ist daher von entscheidender Bedeutung. Metrohm bietet mit der Karl-Fischer-Ofentechnik eine einfach durchzuführende Testmethode und hat die Methode unlängst für zehn verschiedene Kunststofftypen beschrieben.

 

Die Kunststoffproben werden zunächst in einem luftdicht versiegelten  Gefäss erhitzt.  Die dabei freigesetzte Feuchtigkeit wird mittels eines trockenen Trägergasstroms in die Titrierzelle transportiert, wo die Probe coulometrisch titriert wird. Für jeden Kunststofftyp lässt sich dabei die optimale Ausheiztemperatur  mittels einer Kurve bestimmen,  welche die Freisetzung  des Wassers in Abhängigkeit von der Temperatur abbildet. Dieses Verfahren ermöglicht eine zuverlässige und zeitsparende Bestimmung des Wassergehalts; Nebenreaktionen durch andere Zersetzungsprodukte sind ausgeschlossen.

Thermisch stabile Polycarbonate, faserverstärkte Polyester und Acrylonitirl-Butadin-Styrene (ABS) müssen auf 230°C erhitzt werden, damit das enthaltene Wasser freigesetzt wird. Bei thermisch weniger stabilen Kunststoffen wie Polyamiden und PVC genügt eine  Ausheiztemperatur von 150 bzw. 100 °C. Der Wassergehalt in folgenden Kunststoffen wurde mittels der beschriebenen Methode bestimmt:

  • Terluran® GP-22 Natural
     
  • Grilamid® TR 55 Natural
     
  • Ultramid® A3K Natural
     
  • Ultramid® A3K Black
     
  • Ultramid A 3H-G5 Black
     
  • Grivory  HTV-3H1 Natural
     
  • Makrolon® 1243 (color code 550111)
     
  • PET regrind (recycled)
     
  • PET regrind (new)
     
  • PVC