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24.07.2009, 13:59

Bestimmung von perfluorierten Verbindungen in Wasser mittels Ionenchromatographie

Das Gefahrenpotenzial von perfluorierten Alkylen wie Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctanoat (PFOA) für den menschlichen Organismus ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Metrohm stellt eine einfach anzuwendende und vergleichsweise günstige Methode vor, mit der sich PFOA und PFOS in Trinkwasser bestimmen lassen.

 

Gegenwärtig kommt für die Bestimmung von anionischen perfuorierten Tensiden als Methode hauptsächlich eine Kombination aus Flüssigkeitschromatographie und Massenspektrometrie zum Einsatz. Zur Analyse von PFOS und PFOA in Wasserproben wird in der Regel eine C18-SPE-Säule entweder mit oder ohne Ionenpaarbildung oder Ansäuerung, gefolgt von LC-MS/MS, verwendet. Der Nachteil dieser Methode liegt in den vergleichsweise hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten.

Die neue Metrohm-Methode ist eine sowohl in Hinsicht auf die Gerätekosten wie auch auf die einfache Durchführbarkeit interessante Alternative. Die Methode basiert auf suppressierter Ionenchromatographie mit isokratischer Elution auf einer "Reversed-Phase"-Säule bei einer Temperatur von 35°C unter Verwendung einer aus Borsäure und Acetonitril bestehenden wässrigen mobilen Phase. Als Detektionsart wird Leitfähigkeit genutzt.

Wasserproben mit geringem Salzgehalt können zur Bestimmung von PFOA und PFOS direkt auf die Säule gegeben werden. Proben mit höheren Konzentrationen von Erdalkalimetallen wie Leitungswasser, Wasser aus Seen und Flüssen sowie Klärschlamm erfordern hingegen Kationenaustauschtechnik als Probenvorbereitung, um die störenden Erdalkalimetalle zu entfernen. Hierfür bietet Metrohm mit der Inline Cation Removal Technique mittels des "SPM"-Moduls eine hervorragende Lösung.