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25.03.2009, 14:24

Quecksilber- und Arsenbestimmung mit IC-ICP/MS

Die Kombination von Ionenchromatographie und induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie (IC-ICP/MS) eignet sich ideal zum Nachweis von Arsen- und Quecksilberspezies in ihren unterschiedlichen Formen. Allerdings treten im Zuge der Probenvorbereitung bei einigen dieser Spezies Interkonversionen auf, das heisst diese wandeln sich wechselseitig ineinander um. Diese Interkonversion lassen sich mittels Isotopenverdünnungsanalyse (speciated isotope dilution mass spectrometry, SIDMS) erfassen, eine Methode, die unlängst in EPA Methode 6800 beschrieben wurde.

 

Chrom beispielsweise kann je nach pH-Wert und Rdoxpotential sowohl als wichtiges Spurenelement Cr3+ wie auch als hoch giftiges und krebserregendes Cr6+ auftreten. Auch Quecksilber verändert seine Oxidationsstufen im Kontakt mit der Umwelt. Es tritt vor allem als elementares Quecksilber (Hg0), anorganisches Quecksilber (Hg2+) und als biologisch aktives organisches Quecksilber (Methylquecksilber CH3Hg+) auf.

Diese Interkonversionen lassen sich mittels  Zugabe einer genau bekannten Menge eines Isotopenstandards (Spike) zur Probe bestimmen. Dadurch erhält man die tatsächlichen Konzentrationen der jeweiligen Spezies. Während sich Arsenverbindungen ohne die Anwendung von SIDMS bestimmen lassen, machen einige gängige Extraktionstechniken zur Bestimmung von der Quecksilberspezies in biologischen Proben (beispielsweise Thunfischgewebe wie in EPA 6800) die Anwendung von von SIDMS notwendig.