|
Die Ofenmethode empfiehlt sich für die Analyse von "schwierigen" Proben wie Kunststoffen oder Salzen, die ihr Wasser sehr langsam respektive erst bei hohen Temperaturen abgeben und sich deshalb einer direkten KF-Titration entziehen. Da die Probe nicht ins Titriergefäss gelangt, kann es auch nicht zu Nebenreaktionen mit den verwendeten KF-Reagenzien kommen.
Die zu analysierende Substanz wird in ein Probenglas eingewogen, das Glas dicht verschlossen und auf das Rack gestellt. Das Probenglas wird dann in einem Ofen erhitzt, wobei das enthaltene Wasser verdampft. Eine Doppelhohlnadel durchsticht das Septum und ein trockener Trägergasstrom transportiert die freigesetzte Feuchtigkeit in die Titrationszelle, wo die eigentliche Bestimmung stattfindet.
Der 874 USB Oven Sample Processor bietet Anwendern die Möglichkeit , die Ausheizkurven von unbekannten Proben aufzunehmen. Mit deren Hilfe lässt sich die optimale Ofentemperatur für die Analyse bestimmen.
|